Das Hyperworld Banken ABC

Kommt bei der "Geldwäscherei" das Geld in die Waschmaschine? Was garantiert die Bank mit der "Bankgarantie"?

Möchtest du noch mehr wissen? Dann klick dich durch das Banken ABC.

  • Abbuchungsauftrag

    Mit dem Abbuchungsauftrag erlaubt der Kontoinhaber seiner Bank, dass sie Abbuchungen durch den Zahlungsempfänger zulässt.

    Diese sind meist wiederkehrend und von unterschiedlicher Höhe (z.B.: Telefonrechnung).

  • Abschöpfungsauftrag

    Am Monatsende wird das Guthaben von deinem Konto auf ein anderes Konto/Sparbuch übertragen.

  • Abstattungskredit

    Abstattungskredit nennt man auch Einmalkredit. Beim Abstattungskredit wird der Kreditbetrag nur einmal zur Gänze zur Verfügung gestellt.

    Der Kredit wird dann zurückbezahlt. (vergleiche: Kreditrahmen).

  • Bankgarantie

    Die Bank übernimmt im Auftrag ihres Kunden eine Haftung, beim Eintreten von vereinbarten Bedingungen Zahlung an einen Begünstigten zu leisten.

    Bankgarantien sind meistens zeitlich oder betraglich begrenzt.

  • Bankgeheimnis

    Das Bankgeheimnis ist im Bankwesengesetz geregelt. Es verbietet der Hypo-Bank sowie ihren Organen, Mitarbeitern und Gesellschaftern, Informationen, die ihr ausschließlich aufgrund der Geschäftbeziehung anvertraut oder zugänglich gemacht worden sind, zu offenbaren bzw. zu verwerten.

    Die Verletzung des Bankgeheimnisses wird strafrechtlich verfolgt.

  • Bankleitzahl

    Numerische Kennzeichnung, die eine Bank identifiziert und ist auch Voraussetzung für eine automatisierte Abwicklung des Zahlungsverkehrs.

  • Call-Geld

    Eine Form der Geldanlage. Call-Gelder haben eine Laufzeit von einem Tag (Taggeld), müssen aber nicht zurückgezahlt werden, solange dazu nicht extra aufgefordert ("call") wird. Der Zinssatz wird bei Zinssatzänderungen jeden Tag (neu) festgesetzt. (vergleiche Festgeld)

  • Cash-Flow

    Der Cash-Flow gibt Auskunft über die Selbstfinanzierungs- kraft des Unternehmens. Definiert ist der Cash-Flow als der sich aus der betrieblichen Tätigkeit ergebende Bargeldüberschuss eines Wirtschaftsjahres.

  • Dauerauftrag

    Auftrag für alle wiederkehrenden Zahlungen in konstanter Höhe in regelmäßigen Zeitabständen und immer an denselben Empfänger (z.B.: Miete).

  • Deflation

    Nachfragerückgang, der von einem Absinken des Preis- niveaus begleitet ist.

  • Eigenkapital

    Das Eigenkapital ist der Saldo von Vermögen und Fremd- kapital.

  • EZB

    Europäische Zentralbank

  • Falschgeld

    Geld das nicht von der Notenbank hergestellt wurde.

  • Festgeld

    Festgelder werden für eine bestimmte, feste Laufzeit hereingenommen. Für diese Laufzeit wird ein fixer Zinssatz vereinbart. Mit Ablauf der Laufzeit werden sie automatisch fällig. (vergleiche Call-Geld)

  • Floater

    Das sind Wertpapiere, deren Verzinsung in regelmäßigen Abständen der aktuellen Zinssituation am Kapitalmarkt angepasst wird.

  • Geldwäscherei

    Geld, dessen Herkunft verschleiert wird (z.B.: von einem Verbrechen stammt). Das Kreditinstitut muss die Herkunft des Geldes genau prüfen.

  • Gewinn

    Mehr Erträge als Aufwendungen.

  • Girokonto

    Konto für täglich fällige Gelder. Dient zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs und nicht zur Geldanlage.

  • Hypothek

    Ein Pfandrecht das zur Sicherung eines Kredits oder Darlehens auf einer Liegenschaft eingetragen ist. Die Liegenschaft dient als Sicherheit.

  • Hypothekenbanken

    Banken die durch das Landesgesetz gegründet wurden und deren ursprüngliche Aufgabe war, langfristige Kredite/Darlehen zu vergeben.

    Sicherheit dafür ist die Hypothek. Hypothekenbanken sind heute Universalbanken, wickeln also alle Bankgeschäfte ab.

  • Index

    Kennzahl, Wertmesszahl.

  • Inflation

    Verminderung der Kaufkraft des Geldes.

  • Interbankrate

    Zinssatz für Ausleihungen zwischen den Banken.

  • Jahreszinssatz

    Effektiver Zinssatz.

  • Kapital

    Gesamtvermögen eines Unternehmens.

  • Leasing

    Finanzierungsform; Objekte werden für eine vereinbarte Zeit gegen Entgelt überlassen. Nach Ablauf dieser Zeit kann das Objekt erworben werden, der Leasinggesellschaft zurückgegeben werden oder den Vertrag verlängert werden.

  • Lombardsatz

    Von der Notenbank festgelegter Zinssatz.

  • Mündelsicherheit

    Mündelgeld – ist Geld, das unter Vormundschaft für minderjährige und pflegebefohlene Personen angelegt wird. Der Gesetzgeber sieht vor, dass veranlagte Gelder für diesen Personenkreis sehr sicher und ohne Risiko angelegt werden müssen. Nicht jede Geldanlage entspricht dem.

    Klassische mündelsichere Geldanlage ist z.B. der Pfandbrief.

  • Nachttresor

    Von der Straße aus zugänglicher Tresor, in den die Kunden außerhalb der Bankgeschäftszeiten Bargeld zur sicheren Verwahrung einwerfen können. Z.B Tageslosung eines Geschäftes.

  • Nationalbank, Österreichische

    Österreichische Nationalbank

    Sie ist seit 1.1.1999 als Teil des ESZB die Trägerin der Euro-Geld- und Währungspolitik auf nationaler Ebene und für die Durchführung der Maßnahmen der EZB in Österreich verantwortlich.

  • Obligo

    Ist eine Schuld oder Verpflichtung.

  • PIN

    (Personal identification number = Persönliche Identifikationsnummer)

    Meist nötig um Geldtransaktionen zu bestätigen (statt persönlicher Unterschrift).

  • Privatkredit

    Kredit an unselbständige Erwerbstätige. Ausnahme: Wohn- baufinanzierung

  • Prolongation

    Laufzeitverlängerung

  • Quartalsbericht

    Vierteljährlich zu übermittelnder Bericht von Banken über den aktuellen Stand der Gewinn- und Verlustrechnung an die Österreichische Nationalbank.

  • Reisescheck

    (Traveller cheque)

    Reisezahlungsmittel in Form eines Schecks, die auf bestimmte Beträge lauten. Der Kunde „kauft“ den Reisescheck und unterschreibt ihn sofort. Bei der Scheckeinlösung muss er dann nochmals unterschreiben (Sicherheit).

  • Rentabilität

    Verhältnis zwischen Gewinn und eingesetztem Kapital.

  • Safe

    Besonders sicherer Stahlschrank; nummeriertes, gesichertes Fach in den Tresorräumen einer Bank (kann gemietet werden). 

  • Scheck

    Anweisung eine bestimmte Geldsumme an den Scheckinhaber oder namentlich erwähnte Person zu bezahlen. 

  • Tageswert

    Wert eines Vermögens an einem bestimmten Zeitpunkt.

  • TAN

    Transaktionsnummer - ersetzt im elektronischen Zahlungsverkehr die Unterschrift.

  • Termineinlagen

    Einlagen, die nicht jederzeit sondern nach einer bestimmten vereinbarten Laufzeit oder nach einer Kündigungsfrist fällig sind.

  • Tilgung

    Rückzahlung einer Schuld zu einem bestimmten Termin.

  • Umlaufvermögen

    Vermögensteile, die rasch in liquider Form realisierbar sind und nur kurz im Unternehmen bleiben.

  • Valuten

    Banknoten und Münzen ausländischer Währung.

  • Wallstreet

    In dieser Straße befindet sich in New York die Börse (Stock Exchange).

  • Wechselkurs

    Preis einer Währung.

  • Zinssatz

    Jahreszinssatz - in Prozent ausgedrückter Preis für Kapital pro Jahr.

  • Zinsspanne

    Auch Marge genannt. Differenz zwischen Sollzinsen und Habenzinsen.